Das Frühjahrstreffen am Sonntag, 17. Mai 2026 findet in den Räumen der Ev. Kirchengemeinde Schmöckwitz statt.
Wir laden herzlich ein zur – ANDACHT in der Dorfkirche: 10:45 Uhr (die Tram 68 endet direkt vor der Kirche) – danach Zusammenkunft im Gemeindehaus 80 Meter schräg gegenüber (ab/gegen 12:00 Uhr) mit Angebot eines einfachen Mittagessens/ Suppe
Vortrag von Norbert Stein; „Die Auswanderung der Zillertaler Protestanten im 19. Jahrhundert“
Anschließend wird über die letztjährige Exkursion von Görlitz in das Riesengebirge zu den Emigrationsstätten der Zillertaler berichtet.
Es wird auch Kaffee/ Kuchen angeboten, eine Kurzvorstellung der Schmöckwitzer Geschichte und Möglichkeit eines kleinen Spazierganges zur Dahmebrücke mit Drei-Seen-Blick.
Die Schmöckwitzer Kirche liegt am Dorfplatz Alt Schmöckwitz an der Endstation der Tram 68.
Anreise: Mit der S-Bahn S 46 oder S 8 oder S 85 bis Grünau. Hinten aussteigen und entgegen der Fahrtrichtung den hinteren rechten Ausgang nutzen, über das Adlergestell laufen zur Haltestelle der Tram 68, die um 10:25 in Richtung Alt Schmöckwitz fährt.
Teilnehmer melden sich bitte bei Familie Stadthaus, Tel: 030-675 99 78
Vor 301 Jahren wurde Immanuel Kant in Königsberg (heute russ. Kaliningrad), geboren. Die Schriften des berühmten Philosophen der Aufklärung werden immer noch auf der ganzen Welt gelesen. Sein Ende des 18. Jahrhunderts erschienener Text »Zum ewigen Frieden«, in dem Kant die Idee einer Weltfriedensordnung entwickelte, war visionär und ist angesichts des Vernichtungskriegs Russlands gegen die Ukraine und weiterer zahlreicher Gewaltexzesse auf unserem Planeten von erschütternder Aktualität.
In unserer zweisprachigen, deutsch-englischen Wanderausstellung zeigen wir Kant in seiner Heimatregion, die der Weltphilosoph nie verließ, kam doch die Welt mit ihren Handelsschiffen zu ihm in seine Hafenstadt. Ein Anliegen unserer Schau ist es, deren Geschichte bekannter zu machen, wobei wir auch eine Tafel dem modernen Kaliningrad und der dortigen Kant-Rezeption widmen.
Mit den auf einigen Tafeln erscheinenden Kant-Figürchen der international bekannten Kinderbuchillustratorin Juliane Pieper richten wir uns an junge Ausstellungsbesuchende, denen wir das Wirken des Philosophen in einfachen Sätzen nahebringen möchten. Sie zeigen ihn bei seinen Lieblingshobbys Billardspielen und Senfmachen und natürlich seinen genau durchgeplanten Tagesablauf − will doch die Legende, dass die Königsbergerinnen und Königsberger ihre Uhren nach dem an ihrem Fenster vorbeispazierenden Kant gestellt haben.
Zusammen mit dem Stadtheimatpfleger von Regensburg Prof. Dr. Waldherr, dem Stadtarchivar Baibl und Frau Dr. Gottfriedsen von der ev. Kirche planten wir – „Plattform Geschichte“ (Salzburger Bildungswerk) mit Max Stürmer und der Interessens- und Nachkommens-Gemeinschaft Salzburger Exulanten (ING Salzburger Exulanten) mit Peter Vogelreuter und Lothar Kroll – in intensiven Vorgesprächen und Besichtigungen ab Herbst 2025 diese Studienreise, die ebenso als Frühjahrs-Exkursion 2026 innerhalb der LG Bayern angekündigt wurde.
Nach pünktlichem Eintreffen des Busses aus dem Pongau begannen wir am Freitag bei sommerlichem Wetter um 10 Uhr unseren historischen Info-Gang mit dem Stadtheimatpfleger Prof. Waldherr (Geschichtsprofessor, erstklassige und exklusive Betreuung beider Tage!) von Stadtamhof(früher nicht zur freien Reichsstadt gehörend) über die Steinerne Brücke zum Alten Rathaus. Mit einer relativ kurzen Bauzeit von 11 Jahren gilt die in der wirtschaftlichen Blütezeit von Regensburg 1146 fertiggestellte, komplett aus Stein erbaute Steinerne Brücke als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und als die älteste erhaltene Brücke in Deutschland.
Im Alten Rathaus wurden wir von der Stadt- und Bezirksrätin Bernadette Dechant im Reichstagssaal – praktisch auf der „Langen Bank“ – mit kurzer Vorstellung von Regensburg und einem Getränk (serviert auf dem „grünem Tisch“) empfangen. Wir wurden von einer Historikerin vom „Dokument Reichstag“ fachkundig durch den beeindruckenden Reichssaal, in dem die Beschlüsse des (Immerwährenden)
Reichstags gefasst wurden, und Beratungszimmern bis zu den von der Stadt betriebenen, furchteinflößenden „Verhörräumen“ darunter geführt und bekamen so einen Eindruck damaligen Geschehens. Da bisher keine entsprechende Quelle bekannt ist, konnten wir keine näheren Einzelheiten sowie eine Verortung der Sitzungen des von den Salzburger Protestanten mehrfach angerufenen „Corpus Evangelicorum“ erhalten.
Nach der Mittagspause waren wir Gäste im Stadtarchiv, wo uns der Stadtarchivar Baibl historische Dokumente zur Geschichte der Stadt in Verbindung mit Salzburger und österreichischen Protestanten jeweils im Original präsentierte; Frau Dr. Gottfriedsen und Frau Dr. Micus (Museumsleiterin ev. Diözesanmuseum) erklärten uns die einmaligen Archivalen. Danach ging’s erstmal zum Hotel-Einchecken; um 19 Uhr versammelten wir uns im Alumneum (ev. Bildungswerk), um den Vortrag von Frau Dr. Gottfriedsen: „Kommt, eilt nach Regensburg!“ zu hören.
Hierbei stießen Kerstin Dankhoff und Thomas Neubacher aus Senftenberg zu uns, was uns sehr erfreute und große Anerkennung wegen der langen Anreise verdient. Frau Dr. Gottfriedsen erläuterte anhand des Wirkens von einzelnen Persönlichkeiten die religiöse Entwicklung der freien Reichsstadt von einer altgläubig katholischen zur evangelischen (1542). Die von ihr transkribierten Augenzeugenberichte über den kurzen Aufenthalt Salzburger Exulanten 1732 waren sehr aufschlussreich. An die in Regensburg gebliebenen Glaubensflüchtlinge erinnern nurmehr einige herrschaftliche Gebäude und Straßennamen. Ein erholsamer und gemütlicher Ausklang fand im barocken „Augustinerhof“ (ehem. Kloster) zusammen mit der Referentin und unserem Stadtführer statt.
Am Samstag holte uns Prof. Waldherr um 9:45 am Schwanenplatz ab und führte uns mit vielen Erläuterungen zu historischen Bauten (romanische Kirche St. Ulrich) und zu Plätzen (Kornmarkt, Herzogspfalz „Wiege“ Bayerns) am imposanten Dom zur
Dreieinigkeitskirche. Hier übernahm Herr Berghoff die Spezial-Führung in der seit 1627 im Original erhaltenen ev. Kirche mit paralleler Geschichte der Reformation in der Stadt. Als besonderes Schmankerl durften wir den genial konstruierten Dachstuhl
des ohne Pfeiler errichteten, darunter liegenden Kirchenschiffs bewundern, der uns bis ins Detail in mitreißender Erzählkunst erklärt wurde. Anschließend übernahm Herr Dr. Weindl die tiefschürfende Besichtigung des hinter der Dreieinigkeitskirche liegenden Gesandtenfriedhofs mit den Epitaphen und den unter Grabplatten liegenden Grabkammern der in Regensburg verstorbenen Gesandten beim Immerwährenden Reichstag (1653 – 1806) aus den deutschsprachigen und europäischen Ländern. Danach gings es zum Neupfarrplatz, wo im Mittelalter ein jüdisches Viertel stand. Nach deren Vertreibung aus der Stadt (1519) entstand dort ein Platz zuerst mit einer Wallfahrtskirche und später einer evangelischen Kirche, deren Bau auch durch den Zustrom österreichischer Glaubensflüchtlinge (verstärkt ab 1626) aus Kapazitätsgründen erforderlich war. Für den mehrmals am Tag stattgefundenen Gottesdienst wurde nach Ankunft von ca. 800 Glaubensflüchtlingen vom Dürrnberg (Hallein) und aus der Probstei Berchtesgaden Ende 1732 (die Züge der Salzburger Exulanten im Frühjahr 1732 ging in Richtung Memmingen an Regensburg vorbei) eigens eine städtische Verordnung erlassen. In der Neupfarrkirche erläuterte uns Herr Berghoff den in der Kirche ehemals (1554) aufgestellten einmaligen Altar von Michael Ostendorfer und präsentierte
verschiedene Stiftungen österreichischer Exulanten (z. B. das silberne Taufbecken). Herr Berghoff hatte uns mit seiner erzählerischen und mimischen Überzeugungskraft über das von ihm gezeigte Sichtbare in die Ideen der damaligen Menschen einfühlsam versetzen können. Herr Prof. Waldherr entließ uns an der Neupfarrkirche in der bei uns allen mehr als erfüllten Hoffnung, dass er der Gruppe einen kurzen, aber prägnanten Über- und Einblick in die Altstadtgeschichte von Regensburg – seit 2006 Weltkulturerbe – liefern konnte. Die Gruppe begab sich um 15 Uhr zum imposanten Dom, wo uns eine professionelle Kompakt-Führung erwartete. Mit einer anschließenden leiblichen Stärkung im „Weltenburger“ (Teil der alten Herzogspfalz) trennten sich die Salzburger von ihren bayerischen Freunden um 18 Uhr mit einem wohligen Völle-Gefühl von Informationen, Eindrücken, Gesprächen und Erlebtem.
Das Memelland ist keine historische Provinz, sondern war ursprünglich Teil Ostpreußens. Es entstand erst 1920 durch die Abtretung vom Deutschen Reich. Trotzdem hat das Memelland einen anderen Charakter als Kern-Ostpreußen. Es hat eine eigene Geschichte mit stärkerem Bezug zu den baltischen Staaten. Viele Menschen sprachen litauisch, einige kurisch, obwohl sie sich als Deutsche fühlten. Das hat auch zu Unterschieden bei der Integration der Salzburger geführt – verglichen mit Kern-Ostpreußen.
Das Ehepaar Klaus und Helga Lange – mit Vorfahren aus dem Memelland und vielen Salzburger aber auch litauischen Wurzeln – wird beim Februar-Treffen der Landesgruppe Hamburg über diesen Teil Ostpreußens referieren.
Gäste sind herzlich willkommen.
Samstag den, 9. Mai 2026 13:00 Uhr im Hotel St. Raphael in Hamburg
Nach früheren Vorträgen über die Entstehung seiner Familienchronik wie über ostpreußisches Alltagsleben und Lebensumstände berichtete Werner Scheffler unter dem Titel „Rebellen, Siedler, Steuerzahler – Lebenswege in Salzburg und Ostpreußen“ über Schicksale von Vorfahren in Verbindung mit der Regionalgeschichte Salzburgs seit dem 14. Jahrhundert und Ostpreußens seit dem 18. Jahrhundert. Die Schilderungen aus der eigenen Familie mit den Familiennamen Bacher, Frommer, Gräll, Nasner, Schober oder Steiner u. v. a. sind Beispiele, die den Erlebnissen auch anderer Religionsemigranten in Salzburg wie Neusiedlern nach der großen Pest in Ostpreußen ähnlich sind.
Siedlungsorte und Höfe im Salzburger Land und in Ostpreußen wurden in alten und gegenwärtigen Bildern wie Auszügen aus Originaldokumenten von Archiven in Salzburg, Allenstein und Berlin dargestellt. Fast alle Emigrantenhöfe lassen sich noch heute – manchmal sogar mit alten Gebäuden oder auf frühere Besitzer hinweisenden Inschriften an Firstbalken o. ä. – im Salzburger Land finden.
Inhaltlich bezog sich der Vortrag auf die im Cardamina Verlag erschienene Chronik „Lebenswege in Ostpreußen und im Salzburger Land“
(ISBN: 978-3-86424-427-8), die Angaben zu 150 Familiennamen und Bilder zu über 70 Emigrantenhöfen im Salzburger Land umfasst (auch als Fernleihe in öffentlichen Bibliotheken ausleihbar).
Für Salzburger Familienforscher könnte folgender Link interessant sein:
Wir von der Landesgruppe Niedersachsen laden Sie heute schon mal herzlich zu unserem nächsten Treffen ein.
Dieses Treffen findet am Samstag, 28. März 2026 um 14 Uhr in Hannover statt. An diesem Nachmittag kommt als Gast Herr Scheffler aus der Landesgruppe Hamburg. Er referiert zu dem Thema „Rebellen, Siedler, Steuerzahler – Lebenswege in Salzburg und Ostpreußen“. Der Vortrag beinhaltet aus der Familienforschung gewonnene Erkenntnisse zu Schicksalen der Vorfahren in Verbindung mit salzburgischer und ostpreußischer Regionalgeschichte.
Die Veranstaltung findet in den Räumen vom Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde e. V., Rückertstraße 1, 30169 Hannover statt und beginnt um 14 Uhr.
Da Kuchen und Getränke gereicht werden, ist es uns ganz wichtig, dass Sie sich bis zum 20.März 2026 bei Frau Fritzenwalder oder bei Frau Vockeroth anmelden. Die Telefonnummern finden Sie am Ende der Einladung. Uns ist in jedem Fall aber auch eine Rückmeldung wichtig, auch wenn Sie nicht nach Hannover kommen können.
Wir hoffen auf eine rege Beteiligung bei dieser Veranstaltung.
seit über siebzig Jahren veranstalten die Mitglieder der Österreichisch-Deutschen-Gesellschaft e.V. Berlin-Brandenburg (kurz ÖDG e.V., bis 1995 der „Verein der Österreicher in Berlin“) den Wiener Ball.
Als gemeinnützig anerkannter Verein hält der Österreichisch-Deutsche-Gesellschaft e.V. Berlin-Brandenburg die Verbundenheit zum Heimatland Österreich aufrecht.
Die ÖDG organisiert regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Mitglieder und Gäste zusammenkommen.
Übersetzung aus dem Mitteilungsblatt „The Georgia Salzburger Society“ Ausgabe 36 No 1, Winter 2026
Bei der Februar-Vorstandssitzung (7. Februar 2026) stellte Ronnie Allen die Wahlvorschläge des Nominierungsausschusses vor mit Josh Zeigler als Präsidenten und Erika Bragg als Vize-Präsidentin. Nach einer längeren Diskussion schlug Dot Cauley Noble Boykin als Präsidenten vor, der aber ablehnte. Dot Cauley schlug daraufhin Erika Bragg als Präsidentin vor. Die Mitglieder stellten den Antrag auf geheime Abstimmung, dem stattgegeben wurde. Die Auszählung ergab 10 Ja-Stimmen für Erika Bragg, 9 dagegen. Noble Boykin schlug Josh Zeigler als Vizepräsidenten vor, der sich dazu bereit erklärte. Er wurde ohne Diskussion gewählt.
„Aufgrund der aktuellen Wetterlage fällt das Treffen der Landesgruppe Hamburg, am Samstag, 21. Februar 2026 im Best Western Plus Hotel St. Raphael, Adenauerallee 41 in 20097 Hamburg, aus. Der Vortrag über das Memel-Land von Klaus Lange wird später im Jahr nachgeholt! Wir informieren Sie rechtzeitig über einen neuen Termin.“
Dr. Eckhard Schlemminger und Florian de Leur
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