Sie leben vorwiegend in Deutschland und halten in der zehnten Generation eines der dunkelsten Kapitel der Salzburger Geschichte lebendig: rund 20.000 Salzburger Protestanten, die durch Erzbischof Firmian vertrieben wurden.
Gestaltung: Andreas Novak Interview mit: Hans Hotter (Sänger)
Meinungen und Religionen sind und werden sehr oft falsch interpretiert und aufgefasst. Menschen neigen zu Intoleranz. Die Geschichte der Vertreibung der Salzburger Protestanten in den Jahren 1731/1732 zeigte wenig Toleranz gegenüber den Andersgläubigen. In Filzmoos war es auch ein langer Weg dieses Projekt der Vertreibung Andersdenkender zu gedenken. Hier haben die Bewohner ein bemerkenswertes Projekt mit dem Toleranzberg geschaffen. Wir sehen aktuell, dass die Grenze zwischen Intoleranz und Toleranz eng aneinander liegen. Hören sie hier den Beitrag des ORF Salzburg zur Eröffnung des Weges (Parcours) vom 10. Juni 2022.
Guat aufg’legt vom 23.06.2020
Das Magazin zu Volkskultur und Volksmusik aus Salzburg
Sollte dieser link nicht mehr funktionieren hier die ganze Sendung zum downloaden.
Toleranzweg Filzmoos Bericht 23.06.2022
Toleranzweg Filzmoos Bericht 25.06.2022
Warum 20.000 Salzburger einst ihre Heimat verließen
Vor fast 300 Jahren wanderte ein Fünftel der Salzburger Bevölkerung vor allem nach Ostpreußen aus. Es war eine Flucht vor religiöser Intoleranz. Schattenorte Anna Boschner
Die Geschichte der Protestanten ist eines der dunkelsten Kapitel der Salzburger Vergangenheit und der Grund, warum Margot Bergmann aus Bielefeld, eine Expertin im Bereich Ahnenforschung ist. Bergmann ist Vizepräsidentin des Salzburger Vereins mit Sitz in ebendieser deutschen Stadt und hütet eine Bibliothek, die voller Urkunden, Akten und Stammbäume ehemaliger Salzburger Familien ist – die meisten davon aus dem Pongau, viele aber auch aus dem Pinzgau.