Kategorie: Allgemein

Weltbundtagung 2026 vom 03. bis 06. September in Klagenfurt am Wörthersee und Vorstandswahlen

In Kärnten zu Gast – Willkommen in Klagenfurt am Wörthersee

Der Weltbund veranstaltet jedes Jahr für seine Mitglieder und deren Freunde ein großes, internationales Treffen in Österreich, anlässlich dessen auch die Generalversammlung abgehalten wird. Es ist Tradition, dass diese Weltbund-Tagung im Wechsel immer in einem anderen Bundesland abgehalten wird. Neben den Arbeitssitzungen umfasst das Programm ein reiches kulturelles Angebot und wird durch repräsentative Empfänge der offiziellen Stellen abgerundet.

Anmeldung unter: https://www.weltbund.at/veranstaltungen/austria/weltbund-tagung-2026-in-klagenfurt/

Im Rahmen der Weltbund-Tagung, findet vom 3. bis 6. 9. 2026 in Klagenfurt am Wörthersee die Vorstandswahl, statt.

Erstmals dürfen wir Ihnen bereits vorab die bisher genannten Bewerbungen dafür auf unserer Homepage präsentieren.

Unter dem Link  https://www.weltbund.at/vorstandswahl-des-weltbund-oesterreich/ können Sie auf diese Seite einsehen.

Sollten Sie ebenfalls Interesse haben, für den Vorstand zu kandidieren, sind Nachnennungen bis spätestens 14 Tage vor Beginn der Generalversammlung möglich.

Dr. Irmgard Helperstorfer

Generalsekretärin des WELTBUND ÖSTERREICH

Chefredakteurin RWR

Herzliche Einladung zur Salzburger Exkursion nach Eberswalde am Sa, 29. August 2026

Liebe Mitglieder der Landesgruppe Berlin-Brandenburg mit Verwandten und Bekannten,
liebe Freunde und alle Interessenten,

wie üblich, soll auch dieses Jahr wieder eine Sommerexkursion unserer Landesgruppe in einen historischen Durchzugsort (1732/33) stattfinden. Im Februar hatten wir uns auf Eberswalde geeinigt. Da der neue SALZBURGER vermutlich erst Mitte August ausgeliefert wird, soll und muss Ihnen nun endlich auch der konkrete Termin als erste herzliche Einladung zugehen. Der Abdruck im SALZBURGER sollte dann noch etwas genauer ausfallen.

Eberswalde ist die Kreisstadt des Landkreises Barnim und liegt eine historische Tagesreise nördlich von Bernau auf der Marschroute Richtung Stettin (im Jahr 2002 hatten wir es schon einmal besucht, siehe SALZBURGER Hefte Nr. 155 und Nr. 156). Die diesmaligen Vorbereitungen waren im Kern fast einfach, weil etwa 20 Marschzüge registriert wurden und eine Chronik von 1938 von über 10.000 aufgenommenen Exulanten berichtet:
>Der Sommer des Jahres 1732 wird in der Geschichte der Stadt ewig denkwürdig bleiben. Das kleine Eberswalde, das damals wenig mehr als 1.500 Einwohner besaß, hat in einem Zeitraum von neun Monaten nicht weniger als 10.283 Emigranten liebevoll aufgenommen, beherbergt, beköstigt und beschenkt. (…) Die Salzburger benutzten von Berlin aus die große Bernauer Heerstraße und wurden bei ihrem Eintreffen in Eberswalde „vor dem Obertor unter den Linden“ von Rat und Geistlichkeit unter dem Geläut aller Glocken herzlich willkommen geheißen. <

Die Fülle der überlieferten Ereignisse enthält auch zwei Taufen sowie eine Doppelhochzeit in der Kirche. Pfarrer Schuppan freute sich, über diesen Teil seiner örtlichen Kirchengeschichte zu hören und sagte zu, mit uns eine Andacht abzuhalten. Starten wollen wir um 10:25 Uhr mit einer Kirchenführung in der Evangelischen Maria-Magdalenen-Kirche. Dabei haben wir zugestimmt, dass eine kleine Pilgergruppe sich uns anschließen kann.

Auch die Stadtverwaltung war freudig überrascht, an einen schönen Teil ihrer Stadtgeschichte erinnert zu werden. Voraussichtlich der Bürgermeister persönlich wird dann auch gern von uns eine Dankurkunde entgegennehmen, wie es jetzt schon im fünften Jahr in Folge sich entwickelt hat. Wann und wo die Übergabe mit dokumentarischem Foto erfolgt, z.B. im Verlauf oder am Ende der Stadtführung, wird aktuell noch gemeinsam beraten. Das Büro des Bürgermeisters gab uns auch einen guten Literaturtipp zu „Salzburger in Eberswalde“ von 1892/93, den wir noch nicht kannten. 

Wie üblich, wollen wir gern ganzheitlich gute Laune verbreiten. Neben der Dank-Urkunde und dem Buchgeschenk „Chronik der Marschzüge“ haben wir auch vor, eine süße Pausenstärkung für gestresstes Büropersonal plus unseren Dank und unterschriebene gute Wünsche zu übergeben, die bei der Stadtverwaltung immer gut ankamen.

Der Besuch von Bernau vor einem Jahr war durch die Festveranstaltung „60 Jahre Landesgruppe Berlin-Brandenburg“ plus Abstecher zur Katholischen Kirche etwas zu voll geraten. Dieses Mal wird das Programm mit Kirchenbesuch, Mittagessen und der Stadtführung ab 14:00 Uhr einfacher. Was die Anreise am Sa, 29. August mit dem Zug betrifft, hier unsere praktischen Hinweise:

Anreise mit RE 3 Richtung Stralsund, Abfahrtszeiten und Gleise:
ab Lichterfelde-Ost: 9.03 (Gleis 4), ab Südkreuz: 9:10 (Gl.6), ab Potsdamer Pl.: 9:15 (Gl. 3), ab Hbf.: 9:22 (Gl. 6), ab Gesundbr.: 9:32 (Gl. 9), Bernau 9:46 (Gl. 5), Ankunft Eberswalde: 10:02 (Gl. 3). Weiterfahrt mit Bus Nr. 861* ab 10:15, Ankunft Haltestelle „Am Markt“, dann vom Haltepunkt zur Kirche etwa 160 Meter.

ab 10:25 Uhr: Kirchenführung in der Ev. Maria-Magdalenen-Kirche, Kirchstr. 6, 16225 Eberswalde, dann Andacht mit Pfarrer Philipp Schuppan.

12:00 Uhr: Einkehr und Mittagessen (a la carte) im Restaurant Il Castello, Steinstr. 14.  Das Menueangebot ist in zwei Teilen als jpg angehängt.
Im Restaurant dann auch Organisatorisches (Unterschriftensammlung, Umlage Unkosten,).

14:00 Uhr: Übergabe einer Dank-Urkunde an Bürgermeister Götz Herrmann vor dem Rathaus mit Fotodokumentation, Stadtführung von Karlheinz Koppe. Unterwegs kurze Würdigung von historischer Hilfe durch Juden (und Katholiken). 

ab 15:30 Uhr: Ausklang im Café Venezia, Am Markt 7 – sehr zentral gelegen und nahe unserer Bushaltestelle!

ückfahrmöglichkeiten von Eberswalde: mit RE 3 stündlich

Der Teilnahmewunsch ist bitte möglichst bis zum 25. August 2026 bei Matthias Burchard
(Tel: 030 – 214 24 88, mobil: 01577-395 80 48, E-Mail: matthias.burchard@gmx.de) mitzuteilen.

Die Sommerexkursion wäre eine ideale Gelegenheit, auch Verwandte, Bekannte und Freunde mitzubringen!

In Hoffnung und Vorfreude auf ein Wiedersehen in Eberswalde
herzlichst Ihr 

Matthias Burchard

Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Salzburger Vereins
Schönstr. 31
13086 Berlin-Weißensee
Festnetz: 030 – 214 24 88
mobil: 01577-395 80 48

Ostpreußisches Landesmuseum – Filmvorführung in der Reihe „Nordöstliche Spuren im Kino“ am 25.08.2026 – 19:30 Uhr

„Coexistence“ Dokumentarfilm,

Eine Dokumentation von Ariel Litvin die das Leben in Kaliningrad, dem heutigen Königsberg nach dem zweiten Weltkrieg beleuchtet.

Originalversion mit deutschen Untertiteln im Programmkino Scala, Apothekenstr. 17, 21335 Lüneburg

https://ostpreussisches-landesmuseum.de/termine/filmvorfuhrung-coexistence

Vortrag – Auf den Spuren der Salzburger Exulanten in der Oberlausitz am 20.08.2026 in Dresden

Im August des Jahres 1732 herrschte in Königsbrück und Hoyerswerda große Aufregung. Es war angekündigt worden, dass mehr als 500 Exulanten aus dem Salzburger Lande durchziehen und sogar eine Nacht dort verbringen sollten. Damals, als so mancher Einwohner zeit seines Lebens nicht über die Stadtgrenzen hinauskam, war das eine große Sensation. Noch dazu, als bekannt wurde, dass diese Menschen ihres protestantischen Glaubens wegen die Heimat verlassen hatten und auf dem Durchzug in eine unbekannte Fremde waren. Historische Dokumente aus Archiven und Kirchenbüchern geben Auskunft über den Aufenthalt und den weiteren Weg der Exulanten durch das Markgraftum Oberlausitz nach Hoyerswerda und über Ruhland nach Senftenberg. Nach beschwerlichem Marsch kommen sie, dem Ruf des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. folgend, im November 1732 in Preußisch-Litauen, dem späteren Ostpreußen, an.

Den Vortrag „Auf den Spuren der Salzburger Exulanten“ veranstaltet die Evangelisch-reformierte Kirche als Einführung für ihre nächsten vier Wanderungen.

Termin: 20.08.2026 18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kirchsaal der Evangelisch-reformierten Gemeinde zu Dresden (Brühlscher Garten 4, 01067 Dresden)

Referent: Dr. Gabriele Lang

Kontakt

Veranstalter: Evangelisch-reformierte Gemeinde zu Dresden

»Chance fürs Leben – Die Welt der Franckeschen Stiftungen Halle« – MDR-Dokumentation – 11.08.2026 21 Uhr

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Was macht die Franckeschen Stiftungen zu einem Ort, der Menschen seit mehr als 300 Jahren inspiriert und verbindet? Antworten gibt die MDR-Dokumentation aus der Reihe »Der Osten – Entdecke wo du lebst«, die am 11. August, um 21 Uhr ausgestrahlt wird. Der Film erzählt bewegende Geschichten, blickt hinter die Kulissen der historischen Schulstadt und zeigt, warum die Franckeschen Stiftungen bis heute Chancen eröffnen – in Halle und darüber hinaus. Schalten Sie ein!

Die Königsberger Silberbibliothek-Ostpreußisches Landesmuseum – am 21. Juli 2026, 14.30 Uhr

Vortrag von Dr. Jörn Barfod im Rahmen der Reihe „Museum Erleben“

Zu den ungewöhnlichsten Schätzen der Königsberger Staats- und Universitätsbibliothek gehörte bis 1945 die „Silberbibliothek“ Herzog Albrechts.

Diese Sammlung von 20 Buchbänden, die völlig in Silber eingebunden waren, stellte aus ihrer Zeit in der Mitte des 16. Jahrhunderts einen für Deutschland einzigartigen Bestand dar. Seit ihrer richtigen Entdeckung kurz vor 1900 war die Silberbibliothek eine der hervorragenden Sehenswürdigkeiten in Königsberg.

Die zumeist von Königsberger Goldschmieden gearbeiteten Silberplatten sind die wichtigsten Zeugnisse der ostpreußischen Goldschmiedekunst des 16. Jahrhunderts. Dr. Jörn Barfod stellt die Silberbibliothek in ausgewählten Beispielen vor und bringt sie in den Zusammenhang der zeitgleichen Königsberger Werke.

Eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.

Dienstag, 21. Juli 2026, 14.30 Uhr, Eintritt: 9,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)

Frühjahrstreffen der LG Berlin/Brandenburg am Sonntag, 17. Mai 2026

Das Frühjahrstreffen am Sonntag, 17. Mai 2026 findet in den Räumen der Ev. Kirchengemeinde Schmöckwitz statt.

Wir laden herzlich ein zur
– ANDACHT in der Dorfkirche: 10:45 Uhr (die Tram 68 endet direkt vor der Kirche)
– danach Zusammenkunft im Gemeindehaus 80 Meter schräg gegenüber (ab/gegen 12:00 Uhr) mit Angebot eines einfachen Mittagessens/ Suppe

Vortrag von Norbert Stein; „Die Auswanderung der Zillertaler Protestanten im 19. Jahrhundert“

Anschließend wird über die letztjährige Exkursion von Görlitz in das Riesengebirge zu den Emigrationsstätten der Zillertaler berichtet.

Es wird auch Kaffee/ Kuchen angeboten, eine Kurzvorstellung der Schmöckwitzer Geschichte und Möglichkeit eines kleinen Spazierganges zur Dahmebrücke mit Drei-Seen-Blick.

Die Schmöckwitzer Kirche liegt am Dorfplatz Alt Schmöckwitz an der Endstation der Tram 68.

Anreise: Mit der S-Bahn S 46 oder S 8 oder S 85 bis Grünau. Hinten aussteigen und entgegen der Fahrtrichtung den hinteren rechten Ausgang nutzen, über das Adlergestell laufen zur Haltestelle der Tram 68, die um 10:25 in Richtung Alt Schmöckwitz fährt.

Teilnehmer melden sich bitte bei Familie Stadthaus, Tel: 030-675 99 78

Ausstellung Kant & Königsberg – Schloss Caputh

Vor 301 Jahren wurde Immanuel Kant in Königsberg (heute russ. Kaliningrad), geboren. Die Schriften des berühmten Philosophen der Aufklärung werden immer noch auf der ganzen Welt gelesen. Sein Ende des 18. Jahrhunderts erschienener Text »Zum ewigen Frieden«, in dem Kant die Idee einer Weltfriedensordnung entwickelte, war visionär und ist angesichts des Vernichtungskriegs Russlands gegen die Ukraine und weiterer zahlreicher Gewaltexzesse auf unserem Planeten von erschütternder Aktualität.

In unserer zweisprachigen, deutsch-englischen Wanderausstellung zeigen wir Kant in seiner Heimatregion, die der Weltphilosoph nie verließ, kam doch die Welt mit ihren Handelsschiffen zu ihm in seine Hafenstadt. Ein Anliegen unserer Schau ist es, deren Geschichte bekannter zu machen, wobei wir auch eine Tafel dem modernen Kaliningrad und der dortigen Kant-Rezeption widmen.

Mit den auf einigen Tafeln erscheinenden Kant-Figürchen der international bekannten Kinderbuchillustratorin Juliane Pieper richten wir uns an junge Ausstellungsbesuchende, denen wir das Wirken des Philosophen in einfachen Sätzen nahebringen möchten. Sie zeigen ihn bei seinen Lieblingshobbys Billardspielen und Senfmachen und natürlich seinen genau durchgeplanten Tagesablauf − will doch die Legende, dass die Königsbergerinnen und Königsberger ihre Uhren nach dem an ihrem Fenster vorbeispazierenden Kant gestellt haben.

Die Ausstellung ist zweisprachig, alle Texte finden sich auf deutsch und englisch. Kooperationspartner bei der Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa sind das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg sowie das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßt Petra Reichelt, Schlossleiterin Caputh

Einführung in die Ausstellung durch Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Eine Zusammenarbeit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam.

Laufzeit 10. Mai bis 9. August 2026 (Di-So 10-17.30 Uhr)

Schloss CaputhStraße der Einheit 2, 14548 CaputhEintritt frei

Pressemitteilung: Deutsches Kulturforum östliches Europa:

Pressekontakt
Dr. Harald Roth
Tel. +49 (0)331 20098-0
roth@kulturforum.info  

Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
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