Wir sind uns alle einig darüber, dass Verein und sein Kultur- und Wissensgut bestehen bleiben werden.
Wir müssen jedoch die Herausforderungen der Zukunft angehen.
Mit diesem Ansporn hat sich der neu gewählte Vorstand zu einem Arbeitstreffen in Bielefeld vom 09.01. bis 13.01.2026 verabredet.
Kerstin Dankhoff und Thomas Neubacher hatten schon in mehreren Arbeitseinsätzen vor Weihnachten unsere neue Vereinssoftware easyVerein auf den Weg gebracht, die es uns nun ermöglicht die Verwaltung unseres Vereins durch den Vorstand von unseren jeweiligen Wohnorten durchzuführen.
Nachdem die beiden sich dann am 09.01.2026 durch den Schneesturm „Elli“ nach Bielefeld gekämpft hatten, stießen mein Mann Christian Oelrichs und ich dann am Samstagmittag dazu.
Erst einmal durften wir uns einen Überblick über die Räumlichkeiten und den Bestand in der Geschäftsstelle verschaffen. Ich hätte mich schon fast in den umfangreichen Archivalien verloren, soviel Interessantes gab es zu lesen und schauen.
Aber schnell ging es wieder in das hier und jetzt.
Die Einrichtung des Zugangs zum Vereinsprogramm und der Überblick über die wichtigsten Funktionen waren schnell erledigt. In Zukunft wird uns dieses Programm helfen unsere gesamten Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu dezentralisieren.
Wir möchten auch gern den Zugang zu den Archivalien für die Mitglieder vereinfachen.
Vielleicht gelingt es uns mit diesem Service auch neue Mitglieder zu generieren.
Christian und Thomas verzogen sich in das Archiv und arbeiteten schon einmal in der Aufnahme der noch nicht in den Bestand aufgenommenen Archivalien.
Kerstin und meine Wenigkeit begannen mit der Vorbereitung des nach 3 Jahren wiedermal erforderlichen Antrag auf Anerkennung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt.
Am späten Nachmittag stieß dann auch unser neuer Schatzmeister Florian de Leur zu uns. Er durfte sich dann auch gleich in das neue Programm einführen lassen.
Beim gemeinsamen Abendessen schmiedeten wir erste Pläne, wie wir zukünftig weiterarbeiten können.
Frisch ausgeruht trafen wir uns am bitterkalten Sonntagmorgen um 10 Uhr und beendeten die Vorbereitungen für den Gemeinnützigkeitsantrag beim Finanzamt.
Aus dem Archiv war hier und da auch das gedämpfte Gelächter unserer „Bücherwürmer“ zu hören, die beim leckeren Mittagessen, welches das Team im Wohnstift Salzburg gezaubert hatte, berichteten, dass sie ganz gut vorangekommen waren.
Ich hatte im Laufe des Vormittags auch schon einen Standortbericht von Margrit Kempgen eingeholt, die sich auf dem Anflug mit der Deutschen Bahn befand. Da dies wegen der Witterungsverhältnisse auch nicht wirklich flüssig ging, habe ich sie schon telefonisch auf Stand gesetzt, dass Laune und Fortkommen bei unseren Arbeiten vortrefflich waren.
Viele Zeitschriften wurden einsortiert, viele Bücher katalogisiert. Am Ende des Tages waren wir sehr zufrieden, was wir schon geschafft haben. Wir sind uns einig, wir bleiben weiter dran.
In der Vorstandssitzung am Montag haben wir dann ausgiebig darüber gesprochen, wie wir die Aufgaben zukünftig verteilen wollen.
Das Fazit aus diesem Wochenende: Es wird noch dauern, aber wir sind auf einem sehr guten Weg und die Zusammenarbeit mit der Vorstandsmannschaft macht wirklich Spaß. Eine wichtige Voraussetzung finden wir und sehr wichtig, denn wir machen das ja alle im Ehrenamt.
Hannah Schwarz-Kaschke (Vizepräsidentin)





