Kategorie: Allgemein

Ausstellung Kant & Königsberg – Schloss Caputh

Vor 301 Jahren wurde Immanuel Kant in Königsberg (heute russ. Kaliningrad), geboren. Die Schriften des berühmten Philosophen der Aufklärung werden immer noch auf der ganzen Welt gelesen. Sein Ende des 18. Jahrhunderts erschienener Text »Zum ewigen Frieden«, in dem Kant die Idee einer Weltfriedensordnung entwickelte, war visionär und ist angesichts des Vernichtungskriegs Russlands gegen die Ukraine und weiterer zahlreicher Gewaltexzesse auf unserem Planeten von erschütternder Aktualität.

In unserer zweisprachigen, deutsch-englischen Wanderausstellung zeigen wir Kant in seiner Heimatregion, die der Weltphilosoph nie verließ, kam doch die Welt mit ihren Handelsschiffen zu ihm in seine Hafenstadt. Ein Anliegen unserer Schau ist es, deren Geschichte bekannter zu machen, wobei wir auch eine Tafel dem modernen Kaliningrad und der dortigen Kant-Rezeption widmen.

Mit den auf einigen Tafeln erscheinenden Kant-Figürchen der international bekannten Kinderbuchillustratorin Juliane Pieper richten wir uns an junge Ausstellungsbesuchende, denen wir das Wirken des Philosophen in einfachen Sätzen nahebringen möchten. Sie zeigen ihn bei seinen Lieblingshobbys Billardspielen und Senfmachen und natürlich seinen genau durchgeplanten Tagesablauf − will doch die Legende, dass die Königsbergerinnen und Königsberger ihre Uhren nach dem an ihrem Fenster vorbeispazierenden Kant gestellt haben.

Die Ausstellung ist zweisprachig, alle Texte finden sich auf deutsch und englisch. Kooperationspartner bei der Ausstellung des Deutschen Kulturforums östliches Europa sind das Ostpreußische Landesmuseum Lüneburg sowie das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa.

Zur Ausstellungseröffnung begrüßt Petra Reichelt, Schlossleiterin Caputh

Einführung in die Ausstellung durch Dr. Klaus Harer, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Eine Zusammenarbeit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam.

Laufzeit 10. Mai bis 9. August 2026 (Di-So 10-17.30 Uhr)

Schloss CaputhStraße der Einheit 2, 14548 CaputhEintritt frei

Pressemitteilung: Deutsches Kulturforum östliches Europa:

Pressekontakt
Dr. Harald Roth
Tel. +49 (0)331 20098-0
roth@kulturforum.info  

Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
Tel. +49 (0)331 20098-0
presse@kulturforum.info
www.kulturforum.info

Frühjahrstreffen der LG Berlin/Brandenburg am Sonntag, 17. Mai 2026

Das Frühjahrstreffen am Sonntag, 17. Mai 2026 findet in den Räumen der Ev. Kirchengemeinde Schmöckwitz statt.

Wir laden herzlich ein zur
– ANDACHT in der Dorfkirche: 10:45 Uhr (die Tram 68 endet direkt vor der Kirche)
– danach Zusammenkunft im Gemeindehaus 80 Meter schräg gegenüber (ab/gegen 12:00 Uhr) mit Angebot eines einfachen Mittagessens/ Suppe

Vortrag von Norbert Stein; „Die Auswanderung der Zillertaler Protestanten im 19. Jahrhundert“

Anschließend wird über die letztjährige Exkursion von Görlitz in das Riesengebirge zu den Emigrationsstätten der Zillertaler berichtet.

Es wird auch Kaffee/ Kuchen angeboten, eine Kurzvorstellung der Schmöckwitzer Geschichte und Möglichkeit eines kleinen Spazierganges zur Dahmebrücke mit Drei-Seen-Blick.

Die Schmöckwitzer Kirche liegt am Dorfplatz Alt Schmöckwitz an der Endstation der Tram 68.

Anreise: Mit der S-Bahn S 46 oder S 8 oder S 85 bis Grünau. Hinten aussteigen und entgegen der Fahrtrichtung den hinteren rechten Ausgang nutzen, über das Adlergestell laufen zur Haltestelle der Tram 68, die um 10:25 in Richtung Alt Schmöckwitz fährt.

Teilnehmer melden sich bitte bei Familie Stadthaus, Tel: 030-675 99 78

Die Landesgruppe Hamburg / Schleswig Holstein / Nordniedersachsen /Mecklenburg Vorpommern lädt ein – Vortrag über das Memel-Land findet am 9. Mai 2026 in Hamburg statt

Das Memelland ist keine historische Provinz, sondern war ursprünglich Teil Ostpreußens. Es entstand erst 1920 durch die Abtretung vom Deutschen Reich. Trotzdem hat das Memelland einen anderen Charakter als Kern-Ostpreußen. Es hat eine eigene Geschichte mit stärkerem Bezug zu den baltischen Staaten. Viele Menschen sprachen litauisch, einige kurisch, obwohl sie sich als Deutsche fühlten. Das hat auch zu Unterschieden bei der Integration der Salzburger geführt – verglichen mit Kern-Ostpreußen.

Das Ehepaar Klaus und Helga Lange – mit Vorfahren aus dem Memelland und vielen Salzburger aber auch litauischen Wurzeln – wird beim Februar-Treffen der Landesgruppe Hamburg über diesen Teil Ostpreußens referieren.

Gäste sind herzlich willkommen.

Samstag den, 9. Mai 2026 13:00 Uhr im Hotel St. Raphael in Hamburg

Klaus Lange

Landesgruppe Niedersachsen – Kurzbericht zum Vortrag vom 28.3.2026 in Hannover

Nach früheren Vorträgen über die Entstehung seiner Familienchronik wie über ostpreußisches Alltagsleben und Lebensumstände berichtete Werner Scheffler unter dem Titel „Rebellen, Siedler, Steuerzahler – Lebenswege in Salzburg und Ostpreußen“ über Schicksale von Vorfahren in Verbindung mit der Regionalgeschichte Salzburgs seit dem 14. Jahrhundert und Ostpreußens seit dem 18. Jahrhundert. Die Schilderungen aus der eigenen Familie mit den Familiennamen Bacher, Frommer, Gräll, Nasner, Schober oder Steiner u. v. a. sind Beispiele, die den Erlebnissen auch anderer Religionsemigranten in Salzburg wie Neusiedlern nach der großen Pest in Ostpreußen ähnlich sind.

Siedlungsorte und Höfe im Salzburger Land und in Ostpreußen wurden in alten und gegenwärtigen Bildern wie Auszügen aus Originaldokumenten von Archiven in Salzburg, Allenstein und Berlin dargestellt. Fast alle Emigrantenhöfe lassen sich noch heute – manchmal sogar mit alten Gebäuden oder auf frühere Besitzer hinweisenden Inschriften an Firstbalken o. ä. – im Salzburger Land finden.

Inhaltlich bezog sich der Vortrag auf die im Cardamina Verlag erschienene Chronik „Lebenswege in Ostpreußen und im Salzburger Land“

(ISBN: 978-3-86424-427-8), die Angaben zu 150 Familiennamen und Bilder zu über 70 Emigrantenhöfen im Salzburger Land umfasst (auch als Fernleihe in öffentlichen Bibliotheken ausleihbar).

Für Salzburger Familienforscher könnte folgender Link interessant sein:

https://www.vffow.de/bevoelkerungsgruppen/bevoelkerungsgruppen-r-z/salzburger

Werner Scheffler

Ostpreußisches Landesmuseum – Pressemitteilung – Ausstellungen und Veranstaltungen im April 2026

wir stellen Informationen zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Ostpreußischen Landesmuseum für den April 2026 zur Verfügung.

Nutzen Sie für die ausführliche Berichterstattung auch die Internetseite: https://ostpreussisches-landesmuseum.de/

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Landesgruppe Niedersachsen – Einladung zum Treffen mit interessantem Vortrag am 28.3.2026 in Hannover

Liebe Salzburger Nachkommen, liebe Geschichtsinteressierte!

Wir von der Landesgruppe Niedersachsen laden Sie heute schon mal herzlich zu unserem nächsten Treffen ein.

Dieses Treffen findet am Samstag, 28. März 2026 um 14 Uhr in Hannover statt. An diesem Nachmittag kommt als Gast Herr Scheffler aus der Landesgruppe Hamburg. Er referiert zu dem Thema „Rebellen, Siedler, Steuerzahler – Lebenswege in Salzburg und Ostpreußen“. Der Vortrag beinhaltet aus der Familienforschung gewonnene Erkenntnisse zu Schicksalen der Vorfahren in Verbindung mit salzburgischer und ostpreußischer Regionalgeschichte.

Die Veranstaltung findet in den Räumen vom Niedersächsischen Landesverein für Familienkunde e. V., Rückertstraße 1, 30169 Hannover statt und beginnt um 14 Uhr.

Da Kuchen und Getränke gereicht werden, ist es uns ganz wichtig, dass Sie sich bis zum 20.März 2026 bei Frau Fritzenwalder oder bei Frau Vockeroth anmelden. Die Telefonnummern finden Sie am Ende der Einladung. Uns ist in jedem Fall aber auch eine Rückmeldung wichtig, auch wenn Sie nicht nach Hannover kommen können.

Wir hoffen auf eine rege Beteiligung bei dieser Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen

E. Fritzenwalder, A. Vockeroth und Team

Kontakt:

Elke Fritzenwalder
Tel. 05130/4848
Mail: Fritzenwalder-Wedemark@t-online.de

Angelika Vockeroth
Tel. 05132/825137
Mail: angelika_vockeroth@gmx.de

Österreichisch-Deutsche-Gesellschaft e.V. Berlin-Brandenburg – 58. Wiener Ball in Berlin am 21.03.2026

seit über siebzig Jahren veranstalten die Mitglieder der Österreichisch-Deutschen-Gesellschaft e.V. Berlin-Brandenburg (kurz ÖDG e.V., bis 1995 der „Verein der Österreicher in Berlin“) den Wiener Ball.

Als gemeinnützig anerkannter Verein hält der Österreichisch-Deutsche-Gesellschaft e.V. Berlin-Brandenburg die Verbundenheit zum Heimatland Österreich aufrecht.

Die ÖDG organisiert regelmäßig Veranstaltungen, bei denen Mitglieder und Gäste zusammenkommen.

Weitere Informationen unter: https://oesterreichisch-deutsche-ges.de/wiener-ball/

Vorstandssitzung – „The Georgia Salzburger Society“

Übersetzung aus dem Mitteilungsblatt „The Georgia Salzburger Society“ Ausgabe 36 No 1, Winter 2026

Bei der Februar-Vorstandssitzung (7. Februar 2026) stellte Ronnie Allen die Wahlvorschläge des Nominierungsausschusses vor mit Josh Zeigler als Präsidenten und Erika Bragg als Vize-Präsidentin. Nach einer längeren Diskussion schlug Dot Cauley Noble Boykin als Präsidenten vor, der aber ablehnte. Dot Cauley schlug daraufhin Erika Bragg als Präsidentin vor. Die Mitglieder stellten den Antrag auf geheime Abstimmung, dem stattgegeben wurde. Die Auszählung ergab 10 Ja-Stimmen für Erika Bragg, 9 dagegen. Noble Boykin schlug Josh Zeigler als Vizepräsidenten vor, der sich dazu bereit erklärte. Er wurde ohne Diskussion gewählt.

https://govisitebenezer.com

Landesgruppe Hamburg / Schleswig Holstein / Nordniedersachsen /Mecklenburg Vorpommern – Vortrag über das Memel-Land wird verschoben

„Aufgrund der aktuellen Wetterlage fällt das Treffen der Landesgruppe Hamburg, am Samstag, 21. Februar 2026 im Best Western Plus Hotel St. Raphael, Adenauerallee 41 in 20097 Hamburg, aus. Der Vortrag über das Memel-Land von Klaus Lange wird später im Jahr nachgeholt! Wir informieren Sie rechtzeitig über einen neuen Termin.“

                                                                                    Dr. Eckhard Schlemminger und Florian de Leur

Landesgruppe Hamburg / Schleswig Holstein / Nordniedersachsen /Mecklenburg Vorpommern lädt ein -Vortrag über das Memel-Land

Das Memelland ist keine historische Provinz, sondern war ursprünglich Teil Ostpreußens. Es entstand erst 1920 durch die Abtretung vom Deutschen Reich. Trotzdem hat das Memelland einen anderen Charakter als Kern-Ostpreußen. Es hat eine eigene Geschichte mit stärkerem Bezug zu den baltischen Staaten. Viele Menschen sprachen litauisch, einige kurisch, obwohl sie sich als Deutsche fühlten. Das hat auch zu Unterschieden bei der Integration der Salzburger geführt – verglichen mit Kern-Ostpreußen.

Das Ehepaar Klaus und Helga Lange – mit Vorfahren aus dem Memelland und vielen Salzburger aber auch litauischen Wurzeln – wird beim Februar-Treffen der Landesgruppe Hamburg über diesen Teil Ostpreußens referieren.

Gäste sind herzlich willkommen.

Samstag den, 21.Februar im Hotel St. Raphael in Hamburg

Klaus Lange