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Rechtsformwechsel „Wohnstift Salzburg e.V.“

Das „Wohnstift Salzburg“ wurde bisher in der Rechtsform eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins betrieben.
Schon seit längerem zeichnete sich ab, dass es aus unterschiedlichen Gründen immer schwieriger wurde, Mitglieder für den Verein zu gewinnen.
Von daher wurden bereits vor mehr als 1 Jahr Überlegungen zu einer mitgliedsfreien, gemeinnützigen Rechtsform angestellt und letztendlich die Rechtsform einer gGmbH gewählt.

Margrit Kempgen

Die Eintragung erfolgte am 20.10.2025.
Auszug aus dem Handelsregistereintrag:

Partner

Salzburger Landesregierung

Tief verbindet uns seit der Wiedergründung unseres Vereins im Jahre 1954 in Bielefeld eine sehr enge Patenschaft und Zusammenarbeit mit der Salzburger Landesregierung.

Zur Internetseite: Salzburger Landesregierung

Wohnstift Salzburg gGmbH in Bielefeld

Nach 1954 entstand die Idee und die Entwicklung eines Nachfolgers des Salzburger Hospitals in Gumbinnen. Als unsere Vorfahren, die Salzburger Emigranten, Ihre Heimat das Salzburger Erzbistum wegen ihres evangelisch-lutherischen Glaubens verlassen mussten und nun in Ostpreußen ansiedelten, gründeten Sie mit Hilfe der königlichen Unterstützung das Salzburger Hospital in Gumbinnen, wo alleinstehenden und pflegebedürftigen Salzburger versorgt wurden.

Zur Internetseite: Wohnstift Salzburg gGmbH in Bielefeld

Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen

Die Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen geht auf die Protestantenvertreibung 1731/32 zurück, bei der sich 16 000 Salzburger in der Provinz Preußen nieder ließen.

Per Kabinettsorder Friedrich Wilhelm I. wurde im Jahre 1740 das Salzburger Hospital in Gumbinnen gegründet und diente zur Betreuung von alter und bedürftiger Menschen mit Salzburger Herkunft.
Später existerte es als eigenständige karitative Einrichtung bis 1945 und danach bis heute als Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen.

Franckesche Stiftung in Halle

Während des Durchmarsches der Marschzüge der Salzburger Emigranten in Richtung Ostpreußen kamen sie auch durch die Stadt Halle an der Saale. Der Gedanke der Franckischen Stiftungen und die Nähe des preußische König Friedrich Wilhelm I zum Pietismus wurde durch kostenlose Bibelausteilung und Entsendung von Geistlichen in die neuen Ansiedlungsgebiet im Sinne von August Hermann Francke (*1663 – +1727) unterstützt

Zur Internetseite: Franckesche Stiftungen

Der Salzbund – Verein zur Pflege evangelischen Lebens im Land Salzburg

Der Name „Salzbund“ geht auf das 1731 zurück, als sich Pongauer und Pinzgauer
Geheimprotestanten in Schwarzach trafen und dort beschlossen, sich offen zum
evangelischen Glauben zu bekennen.

Unser Verein Salzbund wurde 1902 gegründet.
In der Präambel zu den Statuten heißt es: Die Treue zu ihrem evangelischen Glauben,
die Kraft und der Mut unserer Salzburger Exulanten vor 300 Jahren dürfen nicht
vergessen werden und sollten ein Vorbild sein für uns und kommende Generationen.

Ziele: Der Verein bemüht sich zum evangelischen Gemeindeleben beizutragen, dies zu stärken und das Wissen um die Geschichte des Salzburger Protestantismus zu verbreiten. Vorträge, Filme, Diskussionen etc. über kirchengeschichtliche Themen mit Schwerpunkt Salzburg und andere aktuelle Fragen christlichen Lebens tragen dazu bei.

Zur Interneseite: Der Salzbund – Verein zur Pflege evangelischen Leben im Land Salzburgs

Kreisgemeinschaft Gumbinnen

Die Kreisgemeinschaft Gumbinnen e.V. ist ein 1954 gegründeter Verein mit Sitz in Bielefeld, der ehemalige Bewohner des Kreises Gumbinnen und ihre Nachkommen verbindet und die ostpreußische Heimatgeschichte bewahrt.
Er fördert kulturhistorische Arbeit und Heimatpflege, ist Mitglied der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. und gibt den Gumbinner Heimatbrief heraus.
Zudem betreibt der Verein ein Archiv zur Geschichte des Kreises Gumbinnen und dient als Treffpunkt für historisch Interessierte.

Zur Internetseite: https://kreis-gumbinnen.de/

Weltbund Östereich

Der Weltbund wurde im Jahre 1952 mit dem Ziel gegründet, den weltweit bestehenden Österreicher-Vereinen und den im Ausland lebenden Österreichern Hilfestellung bei der Verbindung mit der Heimat zu bieten und ihnen darüber hinaus vielfältige Unterstützung zukommen zu lassen. (Quelle: Weltbund Österreich)

Zur Internetseite: Weltbund Österreich

Georgia Salzburger Society
The Georgia Salzburger Society Logo

König Georg II. von England (reg. 1727–1760) spielte eine wichtige Rolle bei der Aufnahme der Salzburger Emigranten, protestantischer Flüchtlinge, die ab 1731 aus dem katholischen Erzstift Salzburg vertrieben wurden, indem er deren Ansiedlung in der britischen Kolonie Georgia (USA) unterstützte und ihnen eine neue Heimat bot, um religiöser Verfolgung zu entkommen, was zur Gründung von Orten wie Ebenezer führte. (Quelle: KI zu Georg II. von England Salzburger Emigranten)
Die Georgia Salzburger Society mit Hauptsitz im historischen Ebenezer, Georgia, feiert die Geschichte und das Erbe der Salzburger aus Georgia, die ausgewandert sind und sich in Old Ebenezer und New Ebenezer niedergelassen haben. Sie wurde 1925 als eigenständig tätige genealogische und archäologische Organisation gegründet.

Zur Internetseite: Georgia Salzburger Society

easyVerein – Digitale Vereinssoftware
EasyVerein Logo

Als Partner unseres Vereins unterstützt uns die Firma SD Software-Design GmbH
c/o Abt. easyVerein in der Basler Landstraße 8 in 79111 Freiburg im Breisgau unter Anderen bei unserer Mitgliederverwaltung.

easyverein – Digitale Vereinssoftware


Aktuelle Infos unserer Partner

Vom Zillertal in Tirol ins Hirschberger Tal in Schlesien – Auf den Spuren Salzburger Inklinanten.

Was haben die Salzburger mit dem Zillertal in Tirol zu tun?
Was sind eigentlich Inklinanten?
Wieso Schlesien?
Und was macht das Hirschberger Tal so besonders?

In einem Bildvortrag geht die Referentin Margrit Kempgen, Präsidentin des Salzburger Vereins, auf diese Fragen und interessante weitere Aspekte eines wenig bekannten aber spannenden und faszinierenden Kapitels der Geschichte der „Salzburger Exulanten“ ein.

Wann?Samstag, 08.11. 2025
Wo?  Im Konferenzsaal des Wohnstift Salzburg, Memeler Str. 35, 33605 Bielefeld-Stieghorst
Beginn?16.30 Uhr
Dauer?Ca. 45 Minuten
Eintritt?  Frei

Der Vortrag ist öffentlich. Interessierte sind herzlich willkommen.

Monika Konnert: Hoheits-Wappen des Fürstbischofs verhüllt – Warum Teisendorf an die Vertreibung der Salzburger Protestanten erinnert

Vor knapp 300 Jahren wurden etwa 20.000 Protestanten aus dem Erzstift Salzburg vertrieben. Das Gebäude des Amtes für Waldgenetik (AWG) in Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) erinnert an diesen religiös begründeten Rechtsbruch.

Passauer Neue Presse, 03.11.2025 > https://www.pnp.de/lokales/landkreis-berchtesgadener-land/warum-teisendorf-an-die-vertreibung-der-salzburger-protestanten-erinnert-19852540

Landesgruppe Bayern lädt ein

Zu unserem nächsten Treffen der Landesgruppe wollen wir nach Goldegg anlässlich eines angekündigten Vortrags im Rittersaal des Schloss nach Goldegg reisen.

Termin: 3. November 2025, 19:00 Uhr.

Die Historikerin Julia Kirchner-Stießen wird einen Vortrag über die Protestantenvertreibung mit dem Schwerpunkt der organisatorischen Vorbereitungen in Schwarzach (Salzlecker Ereignis) halten.

Interessierte außerhalb der Landesgruppe Bayern sind herzlich eingeladen zu uns zu stoßen.

Peter Vogelreuter und Lothar Kroll

Besuch aus den Landesgruppen Niedersachsen und Berlin / Brandenburg

Bei unserem regulären Herbst-Treffen der Landesgruppe Hamburg im Hotel St. Raphael in Hamburg am Samstag, 11. Oktober 2025 hatten wir Besuch von Hannah Schwarz-Kaschke mit Ihrem Mann Christian Oelrichs aus der Landesgruppe Niedersachsen sowie von Thomas Neubacher mit seiner Frau Kerstin Dankhoff aus der Landesgruppe Berlin / Brandenburg.

Florian de Leur hatte die große Ehre unseren Landesgruppenleiter Dr. Schlemminger bei diesem Treffen zu vertreten, da Dieser aus gesundheitlichen Gründen diesmal leider nicht teilnehmen und das Herbst-Treffen leiten konnte.

Auf unserem Programm für dieses Herbst-Treffen stand diesmal ein Vortrag zu Erfahrungen mit der Familienforschung von Thomas Neubacher. Zunächst jedoch informierten Thomas Neubacher und Florian de Leur, als Mitglieder des Vorstands unseres Vereins, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Treffens über das aktuelle Vereinsgeschehen. Im Anschluss konnten wir uns gemeinsam sehr konstruktiv und intensiv austauschen und ein paar gute Vorschläge mit in die nächste, am 8. November 2025, geplante Vorstandssitzung und Mitgliederversammlung in Bielefeld mitnehmen.

Unmittelbar danach hat uns Thomas Neubacher seinen sehr interessanten und spannenden Vortrag über seine Familienforschung und der Suche nach seinen Vorfahren gehalten. Dabei ist er vor allem darauf eingegangen, wie der jetzige Stand und die Ausgangslage seiner genealogischen Recherchen sind, welche Herangehensweisen er favorisiert und welche Ziele er verfolgt. Der Vortrag zeigte zusammenfassend, welche vielfältigen Möglichkeiten die Familienforschung heute bietet, welche Suchstrategien sinnvoll sind und welche Quellen genutzt werden können.

Besonders wurde deutlich, dass uns durch das Internet inzwischen zahlreiche fundierte und verlässliche Quellen zur Verfügung stehen, die die Recherche deutlich erleichtern und erweitern. Angesichts der enormen Datenmengen wäre es zudem sinnvoll, mit Menschen mit gleichen oder ähnlichen Zielen zusammenzuarbeiten und – unter Berücksichtigung von Sicherheit und Datenschutz – gemeinsam auf Datenbanken zuzugreifen, um Informationen effizienter zu bündeln und auszutauschen.

Die Landesgruppe Hamburg bedankt sich sehr bei Thomas Neubacher für seinen anschaulichen Vortrag, seinen Gästen für den Besuch und freut sich auf weiteren regen Austausch zwischen den Landesgruppen.

Thomas Neubacher und Florian de Leur