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Vereinigung der Nachkommen salzburgischer Emigranten
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Tief verbindet uns seit der Wiedergründung unseres Vereins im Jahre 1954 in Bielefeld eine sehr enge Patenschaft und Zusammenarbeit mit der Salzburger Landesregierung.
Zur Internetseite: Salzburger Landesregierung

Nach 1954 entstand die Idee und die Entwicklung eines Nachfolgers des Salzburger Hospitals in Gumbinnen. Als unsere Vorfahren, die Salzburger Emigranten, Ihre Heimat das Salzburger Erzbistum wegen ihres evangelisch-lutherischen Glaubens verlassen mussten und nun in Ostpreußen ansiedelten, gründeten Sie mit Hilfe der königlichen Unterstützung das Salzburger Hospital in Gumbinnen, wo alleinstehenden und pflegebedürftigen Salzburger versorgt wurden.
Zur Internetseite: Wohnstift Salzburg gGmbH in Bielefeld

Die Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen geht auf die Protestantenvertreibung 1731/32 zurück, bei der sich 16 000 Salzburger in der Provinz Preußen nieder ließen.
Per Kabinettsorder Friedrich Wilhelm I. wurde im Jahre 1740 das Salzburger Hospital in Gumbinnen gegründet und diente zur Betreuung von alter und bedürftiger Menschen mit Salzburger Herkunft.
Später existerte es als eigenständige karitative Einrichtung bis 1945 und danach bis heute als Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen.

Während des Durchmarsches der Marschzüge der Salzburger Emigranten in Richtung Ostpreußen kamen sie auch durch die Stadt Halle an der Saale. Der Gedanke der Franckischen Stiftungen und die Nähe des preußische König Friedrich Wilhelm I zum Pietismus wurde durch kostenlose Bibelausteilung und Entsendung von Geistlichen in die neuen Ansiedlungsgebiet im Sinne von August Hermann Francke (*1663 – +1727) unterstützt
Zur Internetseite: Franckesche Stiftungen

Der Name „Salzbund“ geht auf das 1731 zurück, als sich Pongauer und Pinzgauer
Geheimprotestanten in Schwarzach trafen und dort beschlossen, sich offen zum
evangelischen Glauben zu bekennen.
Unser Verein Salzbund wurde 1902 gegründet.
In der Präambel zu den Statuten heißt es: Die Treue zu ihrem evangelischen Glauben,
die Kraft und der Mut unserer Salzburger Exulanten vor 300 Jahren dürfen nicht
vergessen werden und sollten ein Vorbild sein für uns und kommende Generationen.
Ziele: Der Verein bemüht sich zum evangelischen Gemeindeleben beizutragen, dies zu stärken und das Wissen um die Geschichte des Salzburger Protestantismus zu verbreiten. Vorträge, Filme, Diskussionen etc. über kirchengeschichtliche Themen mit Schwerpunkt Salzburg und andere aktuelle Fragen christlichen Lebens tragen dazu bei.
Zur Interneseite: Der Salzbund – Verein zur Pflege evangelischen Leben im Land Salzburgs

Die Kreisgemeinschaft Gumbinnen e.V. ist ein 1954 gegründeter Verein mit Sitz in Bielefeld, der ehemalige Bewohner des Kreises Gumbinnen und ihre Nachkommen verbindet und die ostpreußische Heimatgeschichte bewahrt.
Er fördert kulturhistorische Arbeit und Heimatpflege, ist Mitglied der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. und gibt den Gumbinner Heimatbrief heraus.
Zudem betreibt der Verein ein Archiv zur Geschichte des Kreises Gumbinnen und dient als Treffpunkt für historisch Interessierte.
Zur Internetseite: https://kreis-gumbinnen.de/

Der Weltbund wurde im Jahre 1952 mit dem Ziel gegründet, den weltweit bestehenden Österreicher-Vereinen und den im Ausland lebenden Österreichern Hilfestellung bei der Verbindung mit der Heimat zu bieten und ihnen darüber hinaus vielfältige Unterstützung zukommen zu lassen. (Quelle: Weltbund Österreich)
Zur Internetseite: Weltbund Österreich

König Georg II. von England (reg. 1727–1760) spielte eine wichtige Rolle bei der Aufnahme der Salzburger Emigranten, protestantischer Flüchtlinge, die ab 1731 aus dem katholischen Erzstift Salzburg vertrieben wurden, indem er deren Ansiedlung in der britischen Kolonie Georgia (USA) unterstützte und ihnen eine neue Heimat bot, um religiöser Verfolgung zu entkommen, was zur Gründung von Orten wie Ebenezer führte. (Quelle: KI zu Georg II. von England Salzburger Emigranten)
Die Georgia Salzburger Society mit Hauptsitz im historischen Ebenezer, Georgia, feiert die Geschichte und das Erbe der Salzburger aus Georgia, die ausgewandert sind und sich in Old Ebenezer und New Ebenezer niedergelassen haben. Sie wurde 1925 als eigenständig tätige genealogische und archäologische Organisation gegründet.
Zur Internetseite: Georgia Salzburger Society

Als Partner unseres Vereins unterstützt uns die Firma SD Software-Design GmbH
c/o Abt. easyVerein in der Basler Landstraße 8 in 79111 Freiburg im Breisgau unter Anderen bei unserer Mitgliederverwaltung.
Der Verein umfasst zur Zeit ungefähr 500 Mitglieder. Die meisten von Ihnen haben über mehrere Generationen Vorfahren gefunden, die Salzburger Namen tragen. Manche konnten ihre Vorfahrenlinien bis nach Salzburg hin erforschen und dort im Land der Väter noch über mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen. Die zahlreichen Wege der Emigranten von Salzburg nach Ostpreußen sind weitgehend aufgezeichnet (Norbert Stein: Chronik der Marschzüge – Salzburger Emigranten, 700 S.). Es ist spannend, auf den Spuren früherer Generationen zu wandeln. Wer Mitglied des Vereins ist, kann bei seiner Forschung mit der Hilfe anderer Mitglieder und der Geschäftsstelle rechnen.
Alle Mitglieder erhalten kostenlos die Ausgaben unserer Vereinszeitschrift „Der Salzburger“, mit vielen Beiträgen zum Vereinsleben, zur Familienforschung, zu neuen Büchern und vielem mehr. Hier besteht auch die Möglichkeit Rundfragen für die eigene Familienforschung zu veröffentlichen. Desweiteren ist die Benutzung des Archivs und der Bibliothek für alle Mitglieder kostenfrei.
Der jährliche Regelbeitrag beträgt nur 40,00 Euro oder für Eheleute/Familien 50,00 Euro.

| Unsere Terminverwaltung mit easyVerein von unserem Partner der Firma SD Software-Design GmbH . |
In Bielefeld existieren drei Vereinigungen, die ihr Bestehen aus der Emigration der Salzburger Protestanten von 1731/32 und deren Ansiedlung in Ostpreußen herleiten. Dazu die historischen und aktuellen Zusammenhänge:
Um ihrem evangelischen Glauben treu bleiben zu können, müssen in den Jahren 1731 bis 1735, auch schon früher, ca. 20.000 Salzburger ihre Heimat in den Bergen des damaligen geistlichen Fürstentums Salzburg verlassen. Der Landesherr, das ist hier der Fürsterzbischof von Salzburg, kann nach dem Augsburger Religionsfrieden (1555) seinen Landeskindern den Glauben vorschreiben. In Wechselwirkung mit Bekehrungsversuchen und zeitweiser Anpassung spitzt sich die Situation zu, und am 11. November 1731 wird das vom Erzbischof erlassene Emigrationspatent vom 31. Oktober 1731 veröffentlicht. Danach müssen die unangesessenen Evangelischen, die ohne Grundbesitz, binnen acht Tagen das Land verlassen, die Angesessenen sollen ihnen nach ein bis drei Monaten folgen.
Auf dem Treck der Emigranten durch die deutschen Länder, erreicht sie die Nachricht, dass der preußische König Friedrich Wilhelm I. am 2. Februar 1732 ein Einwanderungspatent erlassen hat. Darin erklärt er sich bereit, die evangelischen Salzburger in Preußen aufzunehmen. Die meisten von ihnen, etwa 16.000, kommen deshalb nach Preußen und werden in Ostpreußen angesiedelt. Der Mittelpunkt des Siedlungsgebiets ist Gumbinnen.
Hier wird im Januar 1740 durch Kabinettsorder Friedrich Wilhelms I. das Salzburger Hospital gegründet und bald können die ersten 40 alten und siechen Salzburger aufgenommen werden. Aus dieser eigenständige karitative Einrichtung entsteht die heute noch existierende Stiftung Salzburger Anstalt Gumbinnen, die mehr als 200 Jahre lang bis 1945 alte und bedürftige Menschen Salzburger Herkunft betreut.
Am 22. Februar 1911 findet beim Salzburgerfest in Gumbinnen die Gründung des Salzburger Verein mit Gottesdienst in der Salzburger Kirche (Markus 9, 50 b: Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander) statt.
Am 31. Oktober 1966 wird in Bielefeld der Trägerverein für das in der Tradition der Salzburger Anstalt Gumbinnen betriebene Altenzentrum „Wohnstift Salzburg“, der Wohnstift Salzburg e.V., gegründet.
Die drei rechtlich voneinander unabhängigen Salzburger Vereinigungen sind in ihrer Tätigkeit auf das engste miteinander verbunden. Durch ihre wirkungsvolle Arbeit wird die Brücke geschlagen von dem historischen Ereignis der Salzburger Emigration in 1731/32 zur Gegenwart.
Die Stiftung ist Trägerin des ideellen Gedankenguts, sie pflegt und hält durch ihre besondere Funktion die Verbindung nach Gumbinnen und zu seinen heutigen Bewohnern. Sie hat den Wiederaufbau der Salzburger Kirche und die Errichtung des Diakoniezentrums „Haus Salzburg“ in Gumbinnen, das jetzt Gussew heißt, ermöglicht.
Der Salzburger Verein ist als Mitgliederverein bemüht, die Nachkommen der salzburgischen Emigranten zu vereinigen, und fördert die Familienforschung der Salzburger Emigranten und deren Nachkommen. Durch die Patenschaft des Landes Salzburg wird die Verbindung zum Land der Vorfahren gepflegt und gefestigt.
Der Wohnstift Salzburg e.V. erfüllt mit dem Altenzentrum „Wohnstift Salzburg“ in der Memeler Straße 35 in Bielefeld die christlich-diakonische Aufgabe in der Tradition der Salzburger Emigranten und der Salzburger Anstalt Gumbinnen.
Im Wohnstift befinden sich heute die Geschäftsstellen der wirtschaftlich getrennten Salzburger Vereinigungen. Die Zusammenarbeit der Salzburger Vereinigungen schafft die Grundlage für ein weiteres erfolgreiches Wirken der Nachkommen Salzburgischer Emigranten auch im dritten Jahrtausend.